
In den Regionen Calais, Dunkerque und Boulogne-sur-Mer leisten zahlreiche zivilgesellschaftliche Gruppen humanitäre, solidarische, dokumentarische und politische Arbeit.
Ohne sie wäre der Zugang zu lebenswichtigen Gütern, sozialem Beistand, Informationen und medizinischer Erstversorgung für die Menschen in den Camps kaum gegeben, denn staatliche Hilfen bleiben punktuell, decken den Bedarf nicht ausreichend ab oder gehen mit gewaltvollem Handeln (etwa Räumungen) einher. Es ist die Zivilgesellschaft, die nachts nach Opfern gescheiterter Bootspassagen sucht, sich um Überlebende von Havarien kümmert und das Geschehen auf See beobachtet. Andere fokussieren die menschenrechtliche Situation, ringen auf juristischem Weg um Verbesserungen oder dokumentieren die humanitäre Krise. All dies verändert und erweitert unser Wissen um die Kanalroute, und ohne dies könnte unser eigenes Projekt, Calais Border Monitoring, nicht existieren.
Wir selbst vertreten nicht die Interessen einer bestimmten Organisation und teilen nicht zwingend alle von ihnen vertretenen Positionen und Meinungen. Dessen ungeachtet haben wir den größten Respekt vor ihrer Arbeit. Wir rufen dringend zu praktischer Hilfe, Geld- und Sachspenden, freiwilligem Engagement und politischer Solidarität auf.
Die folgende alphabetische Übersicht ist nicht tagesaktuell und sicher auch nicht vollständig. Hinweise auf sinnvolle Ergänzungen sind willkommen!
PLATEFORME DES SOUTIENS AUX MIGRANT.E.S
SALAM – Soutenons, aidons, luttons, agissons
pour les migrants et les pays en difficulté