Während des Staatsbesuchs des britischen Premierministers Keir Starmer in der Volksrepublik China vereinbarten beide Staaten eine Zusammenarbeit bei der Vorfeldbekämpfung der Migration auf der Kanalroute. Die zwischenstaatliche Vereinbarung, die nicht im Wortlaut veröffentlicht wurde, zielt auf die Unterbrechung der Lieferkette für Bootsmotoren, Bootszubehör und Bauteile chinesischer Produktion. Sie reiht sich ein in eine Folge ähnlicher Vereinbarungen mit Drittstaaten, doch ihr Einfluss auf das Geschehen am Ärmelkanal dürfte minimal sein.